Hochzeit in Emsdetten: St. Konrad, Stadtpark und Budde-Heimann

    Erste Hochzeit nach der Babypause – und was für eine

    Meine erste Hochzeit nach der Babypause. Zehn Stunden. Ich war nervös – aber im positiven Sinne, so eine Art freudige Anspannung. Ich durfte gleich die ganze Experience mitnehmen: First Look und Paarshooting im Stadtpark, engste Familie, Seifenblasen von der Oma, eine kirchliche Trauung in St. Konrad, Feier bei Budde-Heimann und am Ende noch ein Sonnenuntergang, der mir fast die Show gestohlen hat.

    First Look und Paarshooting im Stadtpark Emsdetten

    Wir starteten am Nachmittag im Stadtpark Emsdetten, direkt bei Deitmars Hof. Erst der First Look – der Moment, in dem sich das Brautpaar zum ersten Mal sieht. Ich mag diese Momente sehr. Die Aufregung, das Ausatmen, das Lachen, manchmal auch die Tränen. Danach Familienbilder mit der engsten Familie und dann das Paarshooting zu zweit.

    Der Park ist eine tolle Location: variabel, mit Schatten und Licht, weiten und engen Perspektiven. Auf einzelnen Bildern sieht man durchaus die Baustelle, die gerade mittendrin war – aber das gehört dazu. Das echte Leben ist eben selten perfekt durchgeplant, und ich finde, das ist okay.

    Was man vor allem sieht: zwei Menschen, die sich komplett anstrahlen. Der Arm des Bräutigams war verletzt und er konnte ihn kaum bewegen, aber ehrlich gesagt ist das irgendwann gar nicht mehr aufgefallen. Man hatte einfach nur Augen für die beiden.

    Und dann war da noch die Oma. Sie hatte eine Seifenblasenmaschine mitgebracht – eigentlich von der Braut für den Kirchenauszug gedacht. Aber sie kam schon hier wunderbar zum Einsatz: als Beschäftigung für den Großen und für ein, zwei wirklich schöne Bilder beim Paarshooting. Das Baby im Kinderwagen war die Ruhe selbst. Der große Bruder war mit den Seifenblasen vollkommen glücklich – und zwischendurch kurz unter dem Kleid der Mama verschwunden.

    Kirchliche Trauung in St. Konrad

    Dann die Kirche. St. Konrad in Emsdetten. Ich liebe kirchliche Trauungen. Ich singe immer mit – leise und wahrscheinlich (ganz sicher) schief, aber das ist mir egal. Etwas an diesem Zusammenkommen, dem gemeinsamen Singen, der ganzen Atmosphäre trifft mich jedes Mal neu. Kurz vor der Trauung noch ein paar Gruppenfotos draußen, mit den Omas und der nächsten Familie – und dann rein.

    Beim Auszug aus der Kirche kam die Seifenblasenmaschine dann zu ihrem eigentlichen großen Auftritt. Strahlende Gesichter, Seifenblasen überall, weiches Nachmittagslicht. Ich finde Seifenblasen sind schon eins der besten "Spaliere". Machen sich toll auf Fotos und keinen Dreck. Niemand muss hinterher aufräumen (ich sag nur Reis / Blüten / Luftballons?!). Danach noch das große Gruppenbild mit allen Gästen – und dann direkt hinüber zu Budde-Heimann.

    Feier im Landgasthaus Budde-Heimann

    Das Landgasthaus Budde-Heimann liegt direkt gegenüber der Kirche. Praktischer geht es kaum. Die Location ist genau das, was ich an ländlichen Hochzeiten liebe: gemütlich, herzlich, man kommt sofort an. Ich war das zweite Mal dort und es ist einfach sowohl drinnen als auch draußen wunderschön.

    Der Kuchen wurde am Nachmittag angeschnitten, und ich finde das wirklich klug. Nach dem Buffet ist eh niemand mehr hungrig, und um Mitternacht wird oft viel davon stehen gelassen. So haben alle noch echten Appetit. Für die Kinder gab es eine eigene Ecke zum Malen und Spielen. Das wurde fleißig genutzt, und die Kleinen hatten mindestens genauso viel Spaß wie die Erwachsenen.

    Zwischendurch immer wieder Gruppenfotos, Reportage-Momente, kleine Szenen, die man sonst nicht festhalten würde. Vor dem Ehrentanz gab es witzige Spiele und eine Tanzaufführung – das Brautpaar hatte strahlende Augen. Und dann endlich: der Ehrentanz.

    Warum lange Hochzeitsbegleitungen so viel mehr ermöglichen

    Zehn Stunden klingt nach viel. Ist es auch. Aber es bedeutet vor allem: kein Hetzen. Kein Gefühl, dass ich schon zum nächsten Programmpunkt muss, während gerade noch etwas Schönes passiert.

    Bei langen Buchungen kann ich einfach da sein. Angesprochen werden. Kleine Momente festhalten, die in einer kürzeren Begleitung untergehen – weil man sich auf Trauung, Gruppenfotos und Paarshooting konzentriert und dann geht. Manchmal ergibt sich sogar eine spontane kleine Gästesession während des Essens, wenn das Brautpaar einverstanden ist. Und am Abend, wenn die Anspannung des Tages weg ist, entstehen die entspanntesten Bilder von allen.

    Der Sonnenuntergang am Abend

    Ich liebe Sonnenuntergänge. Wie alle Fotografen, ich weiß. Aber dieses Licht! Diese Farben!

    Am späten Abend haben wir noch ein paar Minuten genutzt. Das große Paarshooting war ja schon am Nachmittag, das hier war mehr ein kleines Bonus-Kapitel. Kurz, entspannt, wunderschön. Danach direkt wieder rein zur Party. Nach dem Ehrentanz bleibe ich meist noch kurz, um die Partystimmung einzufangen. Danach will mich eh keiner mehr da haben.

    Wer in Emsdetten heiratet und nach einer Hochzeitsfotografin sucht, die den ganzen Tag dabei ist und auch die kleinen, unerwarteten Momente im Blick behält: Schreibt mir gerne.


     
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